Phishing-Mail in Umlauf

Gefälschte E-Mails fordern Zugangsdaten, Test- oder Rücküberweisungen und verbreiten schädliche Software

21. April 2017

Wir warnen aktuell vor E-Mails, die angeblich im Namen der Volksbanken Raiffeisenbanken oder des BVR (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken) verschickt werden. In diesen Phishing-Mails fordern Betrüger die Empfänger dazu auf, persönliche Informationen wie PIN (Persönliche Identifikations-Nummer) oder Kontonummer bzw. IBAN zu nennen, einen Link zum Online-Banking anzuklicken oder im Online-Banking eine Test- oder Rücküberweisung durchzuführen.

Vorsicht vor Betrügern

Beim sogenannten Phishing versuchen Betrüger, Zugangsdaten von Bankkunden zu erschwindeln, sie zu Test- oder Rücküberweisungen aufzufordern oder sie auf Webseiten zu locken, von denen schädliche Software verbreitet wird. Sollten Sie solche Phishing-Mails erhalten, sollten Sie niemals die enthaltenen Links oder Buttons anklicken oder die Mails beantworten. Am besten löschen Sie solche Phishing-Mails sofort.

Vorsicht vor schädlicher Software

Besonders gefährlich sind die in den Phishing-Mails enthaltenen Dateianhänge. Mit diesen wird schädliche Software verbreitet, die den Computer des Bankkunden infiziert, um diesen auszuspionieren oder sogar die Kontrolle zu übernehmen. Sogar scheinbar interessante Grafikdateien können den Computer schädigen, sobald diese geöffnet oder angezeigt werden.

Gefälschte E-Mails sind nicht zu vermeiden

Die Volksbank Raiffeisenbank oder der BVR werden Bankkunden niemals per E-Mail nach persönlichen Informationen wie PIN oder Kontonummer fragen, in E-Mails einen Link zum Online-Banking einfügen oder Bankkunden dazu auffordern, Test- oder Rücküberweisungen vorzunehmen. Diese Punkte sind immer sichere Anzeichen für Betrugsversuche.

Phishing-Mails werden üblicherweise millionenfach verschickt, um den Empfänger auf gefälschte oder schädliche Webseiten zu locken. Diese Phishing-Seiten können manchmal Internetseiten von Banken täuschend echt nachempfunden sein oder andere angeblich interessante Inhalte enthalten. Die E-Mail-Adressen der Empfänger haben die Betrüger über spezielle Suchmaschinen oder andere Anbieter erlangt.

Wir gehen gegen Phishing vor

Die Absenderadresse in diesen betrügerischen E-Mails ist in der Regel gefälscht. Die Phishing-Mails stammen nicht von einer Volksbank Raiffeisenbank oder dem BVR. Leider kann der Versand von Phishing-Mails durch Betrüger nicht verhindert werden. Wir werden aber alle möglichen Schritte veranlassen, Internetseiten, die widerrechtlich Banknamen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe verwenden, aus dem Internet zu entfernen. Wir möchten vermeiden, dass Bankkunden getäuscht werden.

Das Online-Banking ist sicher

Das Online-Banking der Volksbanken Raiffeisenbanken ist sicher. Damit das auch weiterhin so bleibt, bitte wir Bankkunden nachfolgende Hinweise zu beachten:

  • Geben Sie die Internet-Banking-Adresse Ihrer Volksbank Raiffeisenbank immer selbstständig in den Webbrowser ein.
  • Geben Sie die Zugangsdaten zum Online-Banking möglichst nur auf der Online-Banking-Seite Ihrer Volksbank Raiffeisenbank ein.
  • Bevor Sie die TAN eingeben, prüfen Sie die im TAN-Leser angezeigten Daten oder bei mobileTAN die in der SMS enthaltenen Daten.
  • Schützen Sie Ihren Computer durch aktuelle Antivirenprogramme.
  • Seien Sie auch in Zukunft stets vorsichtig, wenn Sie E-Mails von unbekannten Absendern erhalten.
  • Informieren Sie sich über "Aktuelle Phishing Warnungen" und über "Tipps und Hinweise zum Erkennen von Betrugsattacken und zum richtigen Umgang damit" auf der Internetseite Ihrer Volksbank Raiffeisenbank.
     

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Phishing-Masche ist nicht neu

Die oben beschriebene Phishing-Masche ist nicht neu: Bereits im Dezember 2016 wurden in betrügerischer Absicht im Namen der Volksbanken Raiffeisenbanken versendete Phishing-Mails registriert, damals mit der Aufforderung, ein Sicherheitszertifikat für sein mobiles Endgerät zu installieren.

Bisherige, angeblich im Namen der Volksbanken Raiffeisenbanken versendete Phishing-Mails

Dezember 2016

Warnung: Phishing-Mail in Umlauf – gefälschte Mails verbreiten schädliche Software

28. November 2016

Der IT-Dienstleister der Volksbanken Raiffeisenbanken warnt aktuell vor angeblich im Namen der Volksbanken Raiffeisenbanken versendeten E-Mails. In diesen Phishing-Mails wird der Empfänger dazu aufgefordert, ein Sicherheitszertifikat für sein mobiles Endgerät zu installieren.

Schädliche Software

Der IT-Dienstleister der Volksbanken Raiffeisenbanken geht davon aus, dass die Phishing-Mail darauf abzielt, schädliche Software auf die mobilen Endgeräte der Bankkunden zu übertragen. Wenn ein Smartphone infiziert wird und die Betrüger so die Zugangsdaten zum Online-Banking erhalten, können unter Umständen unkontrollierte Abbuchungen vom Kundenkonto vorgenommen werden. So besteht zum Beispiel die Gefahr, dass dem Bankkunden auf seinem Smartphone nicht die Original-App der Volksbanken Raiffeisenbanken sondern eine gefälschte Version angezeigt wird. Auf diese Weise erhalten Betrüger Zugriff auf die Online-Banking-Daten des Nutzers.

Wichtig: Phishing-Mails unverzüglich löschen

Sollten Sie eine solche Phishing-Mail erhalten, löschen Sie diese bitte unverzüglich und klicken Sie keinesfalls auf angezeigte Links oder Dateianhänge. Falls Sie bereits auf einen Link geklickt haben, lassen Sie sich am besten von einem IT-Spezialisten beraten. Der Rechner sollte genau untersucht und bis zur endgültigen Klärung beziehungsweise Beseitigung der Schadsoftware auf keinen Fall mehr für das Online-Banking genutzt werden.

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