Geschäftsergebnis 2016

6,8 Milliarden Euro vorläufiger Jahresüberschuss vor Steuern

24. März 2017

Die deutschen Genossenschaftsbanken wuchsen auch im vergangenen Geschäftsjahr im Kundengeschäft überdurchschnittlich. Dies gab der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bekannt.

Zahl der Mitglieder weiter gestiegen

Das gesamte Kreditgeschäft wuchs um 4,5 Prozent auf 528 Milliarden Euro. Auch die addierte Bilanzsumme aller Genossenschaftsbanken erhöhte sich auf 851 Milliarden Euro. Die Zahl der Genossenschaftsbanken in Deutschland unterschritt im vergangenen Jahr, wie erwartet nach 49 Fusionen, erstmals die Marke von 1.000 und liegt nun bei 972 Instituten. Die Zahl der Mitglieder stieg um 152.000 auf 18,4 Millionen. Der Provisionsüberschuss lag stabil bei 4,6 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss sank jedoch um 3,5 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro.

Gewinn von Marktanteilen im Kundengeschäft

Das abgelaufene Geschäftsjahr war erneut von einem lebhaften Kundengeschäft geprägt. Sowohl bei den Krediten als auch bei den Einlagen gewannen die Genossenschaftsbanken Marktanteile dazu. Die Kredite an Firmenkunden legten um 4,7 Prozent auf 230 Milliarden Euro zu. Der Marktanteil stieg auf 19 Prozent. Die Kredite an Privatkunden stiegen um 4,1 Prozent auf 274 Milliarden Euro. Der Marktanteil stieg auf 23,9 Prozent. Die Kundeneinlagen wuchsen mit 29 Milliarden Euro um 4,8 Prozent auf 637 Milliarden Euro.

Solide Eigenkapitalausstattung

Im letzten Jahr haben die Genossenschaftsbanken nach 1,4 Milliarden Euro im Vorjahr einen Jahresüberschuss nach Steuern von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zudem werden sie in den Fonds für allgemeine Bankrisiken voraussichtlich 3 Milliarden Euro eingezahlt haben. Diese Dotierung stärkt zusätzlich die bereits solide Eigenkapitalausstattung der Institute. Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigten die Genossenschaftsbanken 151.550 Mitarbeiter.

Zu den Genossenschaftsbanken gehören neben den Volksbanken und Raiffeisenbanken auch die Sparda-Banken, PSD Banken, Kirchenbanken und die genossenschaftlichen Sonderinstitute.

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