Erste Hilfe im Betrieb

Im Notfall auf jeden Fall aktiv werden

7. Oktober 2016

Jeder ist verpflichtet, im Notfall Erste Hilfe im Betrieb zu leisten. Eine umfassende Notfallplanung im Unternehmen erleichtert die Hilfe. Niemand sollte Angst davor haben, etwas falsch zu machen.

Unternehmen sollten Notfallplan haben

Ein Plan ist die Voraussetzung für schnelle Hilfe bei einem Notfall am Arbeitsplatz. Er regelt organisatorische Fragen wie Zuständigkeiten und listet das nötige Material auf. Wenn die Tätigkeiten am Arbeitsplatz mit speziellen Gefahren verbunden sind, müssen Hinweise auf Hilfsmaßnahmen sogar aushängen. Die Kontaktdaten der geschulten Ersthelfer im Betrieb sollten im Telefonverzeichnis der Firma hinterlegt und an zentralen Stellen – wie dem schwarzen Brett oder dem Pausenraum – zu finden sein.

Sofortmaßnahmen können Leben retten

Schnelle Hilfe ist bei Unfällen, lebensbedrohlichen Erkrankungen wie einem Herzinfarkt oder Vergiftung das A und O. Zunächst gilt es, den Verunglückten in Sicherheit zu bringen – zum Beispiel fort von einer Absturzkante. Denn bei einem Notfall zählt jede Sekunde. Nichts zu tun, ist bei Verletzten immer gefährlicher als ungeschickte Hilfeleistung. Handelt ein Kollege nach bestem Wissen und weiß nicht, dass eine Hilfsmaßnahme zu einer Verschlimmerung führt, muss er nicht mit rechtlichen Folgen rechnen. Für unterlassene Hilfeleistung kann er hingegen belangt werden. Außer er würde sich selbst in Gefahr begeben.

Informationen aushängen

Bei den Unfallversicherungsträgern gibt es Plakate, die Anleitungen zur Ersten Hilfe enthalten. Zudem können interne und externe Rufnummern sowie der Standort der nächsten Erste-Hilfe-Ausrüstung individuell auf dem Plakat eingetragen werden. Bei Unfällen im Betrieb wird immer sofort der betriebliche Ersthelfer informiert. Zeitgleich sollte jemand den Notruf 112 wählen.

Ersthelfer sind Pflicht

Kurse für betriebliche Ersthelfer zeigen einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen und grundsätzliche Handlungsstrategien, die jeder erlernen kann. Die Kurse mit den nötigsten Hilfsmaßnahmen können an einem Tag absolviert werden. Dazu gehört auch die Unterweisung in der Handhabung von Geräten wie zum Beispiel automatisierten externen Defibrillatoren. Für Ersthelfer in Unternehmen ist eine Fortbildung alle zwei Jahre Pflicht. Sie müssen in Betrieben ab zwei Mitarbeitern benannt werden und sind sofortiger Ansprechpartner bei allen Notfällen.

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