Betriebliches Gesundheitsmanagement

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

14. Januar 2020

Das betriebliche Gesundheitsmanagement gewinnt an Bedeutung. Denn Maßnahmen zur Krankheitsprävention bei Mitarbeitern wirken sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus und reduzieren Fehlzeiten.

Gesunde Arbeitnehmer stärken das Unternehmen

Da Stress und Leistungsdruck im Arbeitsleben zunehmen, ist es wichtig, direkt am Arbeitsplatz für eine Verbesserung von Wohlbefinden und Gesundheit der Arbeitnehmer zu sorgen. Mitarbeiter müssen ihre eigenen Ressourcen kennen und gezielt einsetzen, um sich nicht zu überfordern. Weil das Durchschnittsalter der Beschäftigten in Deutschland steigt, ist es zudem entscheidend, die Leistungsfähigkeit älterer Kollegen zu erhalten. Um das zu erreichen, sollten Unternehmen dafür sorgen, dass die Arbeitsplatzbedingungen nicht als belastend empfunden werden. Auch ein gutes Betriebsklima kann dazu beitragen, dass Fehlzeiten abnehmen, wodurch die Produktivität des Unternehmens steigt.

Gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen

Ergonomische Bürostühle, Bewegungsangebote, gesunde Kantinenkost oder Kurse zum Umgang mit Stress: Das sind nur einige der Maßnahmen, die sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Sie können dabei helfen, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Insbesondere Führungskräfte, aber auch Betriebsräte und die Personalabteilung sollten sich für gute Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Betriebsklima einsetzen. Falls bauliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung oder auch flexible Arbeitszeiten zur Stressreduktion geplant sind, sollten Sie Ihre Mitarbeiter in die Diskussion einbeziehen und offen für deren Vorschläge sein.

An betrieblicher Gesundheitsförderung müssen alle mitwirken

Arbeitgeber tragen eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern. Doch betriebliches Gesundheitsmanagement kann das Wohlbefinden der Belegschaft nur dann fördern, wenn die Arbeitnehmer Ideen auch aufgreifen. Dazu gehört zum Beispiel, Angebote wie eine Ernährungsberatung oder Entspannungskurse anzunehmen und das dort Gelernte im Alltag zu beherzigen. Auch bei Maßnahmen gegen Mobbing sind nicht nur Sie als Manager gefragt, sondern ebenso Ihre Mitarbeiter. Vorgesetzte sollten die Kollegen dabei unterstützen, Konflikte ruhig und in kollegialer Weise zu lösen. Darüber hinaus sollten Sie streng darauf achten, dass Erholungszeiten eingehalten werden. Dabei ist es manchmal nötig, übereifrige Mitarbeiter daran zu hindern, ihre Kollegen im Urlaub oder am Wochenende zu stören.

Ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement

Zum betrieblichen Gesundheitsmanagement zählen selbstverständlich der Arbeitsschutz zur Verhütung von Unfällen, die Verringerung von schwerer körperlicher Tätigkeit sowie generell ein Führungsstil, der die Gesundheit der Belegschaft berücksichtigt. Auf diese Weise schaffen Sie ein gutes Betriebsklima. Auch Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehören zur betrieblichen Gesundheitsförderung, genauso wie Initiativen, mit denen Sie privat belasteten Mitarbeitern entgegenkommen und damit deren Arbeitskraft erhalten. Krankenkassen oder Gesundheitsberater bieten häufig spezielle Angebote für Unternehmen, mit denen Sie Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ganzheitlich ausbauen können.

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